Kobe-Rind liefert japanisches Luxus-Fleisch

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Kobe-Rind liefert japanisches Luxus-Fleisch

Wagyu vs. Kobe: Wo liegt der Unterschied?

Häufig kommt es beim Thema Wagyu vs. Kobe zu Unsicherheit. Das Kobe-Rind stammt aus Japan. Bauern nutzten es ursprünglich in der Landwirtschaft und bestellten mit seiner Hilfe ihre Felder. Die Tierart, zu der das Kobe-Rind gehört, heißt Wagyu. Das echte Kobe-Rind ist im Süd-Westen von Japan zu Hause. Das Wagyu stammt ursprünglich aus der Region um die japanische Stadt Kobe. In Österreich fühlt sich das Tier jedoch ebenfalls wohl.

Wagyu vs. Kobe ist dementsprechend keine Frage der Rasse - stattdessen wird Wagyu vs. Kobe lediglich durch den Lebensort von einem Kobe-Rind entschieden. Ein "Kobe" in Österreich darf nicht als Kobe-Rind bezeichnet werden. Wir benutzen deshalb die allgemeine Bezeichnung Wagyu für unser Premium-Rindfleisch. Wagyu vs. Kobe ist auch eine Frage der Regionalität, denn unsere Produkte importieren wir nicht erst über den langen Weg aus Kobe. In Österreich vermeiden wir lange Transporte mit unseren Wagyus ebenfalls.

Wie das Kobe-Rind die Welt eroberte

Die USA entdeckten japanisches Rind in den 1990er Jahren als Delikatesse und exportierten Kobe-Rind für die eigene Zucht. Von dort aus verbreitete sich das Wagyu in der westlichen Welt. Die meisten Zuchttiere stammen deshalb schon seit mehreren Generationen nicht mehr aus Kobe. In Österreich finden Sie verhältnismäßig wenige Rinder aus Kobe. Das Rind wird insbesondere in den USA, Kanada und Australien in größeren Herden gehalten.

Fleischliebhaber schätzen das Kobe-Beef wegen seiner Zartheit. Im Geschmack gibt es keinen Unterschied zwischen Wagyu vs. Kobe, wenn die Tiere außerhalb Japans ebenso sorgfältig gehalten werden wie in Kobe. In Österreich liegen uns unsere Tiere am Herzen. Wir behandeln das "Kobe" aus Österreich sehr sorgfältig und garantieren das Wohlergehen unserer Tiere.

Die Japaner verspeisen das Kobe-Rind erst seit 150 Jahren, denn Kobe-Fleisch zu verzehren galt viele Jahrhunderte lang als Tabu. Religiöse Vorschriften festigten diese Sitte. Da Japan sich bis zum 19. Jahrhundert von der restlichen Welt isolierte, konnte das Kobe-Steak auch in anderen Ländern nicht als Nahrungsmittel entdeckt werden. Heute gelten für das Kobe-Rind und seine Haltung jedoch noch immer strenge Regeln, da das Fleisch sonst nicht als Kobe-Steak oder Kobe-Beef vermarktet werden darf. Ihr besonderer Status sichert Wagyu-Bauern einen guten Ruf in Kobe. In Österreich züchtet unser Wagyu-Hof auch herkömmliches Fleckvieh.

Das Kobe-Steak ist international bekannt

Das Kobe-Steak gilt als Highlight der Gastronomie. Die Marmorierung des Fleisches ist beim Kobe-Steak sehr gleichmäßig, wodurch sich das Kobe-Rind von anderen Rassen abhebt. Bevor aus dem Muskelfleisch ein Kobe-Steak werden kann, müssen die Stücke jedoch reifen.

Das Kobe-Steak lässt sich prinzipiell ähnlich zubereiten wie ein herkömmliches Rind-Steak. Auch die Beilagen zum Kobe-Steak können Sie nach Herzenslust variieren. Zum Kobe-Steak passt zum Beispiel gedünstetes Gemüse. Asiatische Salate können Sie sich zum Kobe-Steak ebenfalls schmecken lassen.

Ob Kobe-Beef, Wagyu-Longbone oder andere Spezialitäten: Die Tiere benötigen viel Aufmerksamkeit und Zeit zum Wachsen. Deshalb liegt beim Wagyu-Rind der Kilopreis im gehobenen Bereich. Das gilt nicht nur für das originale Kobe. In Österreich erfüllen wir auf unserem Wagyu-Hof hohe Standards, die zum optimalen Geschmack unseres Wagyu-Fleisches führen.